13. Februar 2018
Nachhaltige Unterstützung für Krankenhaus in Bosnien & Herzegowina - Sanova Pharma GesmbH spendet medizintechnisches Gerät

Gallspach/Nova Bila. Wolfgang Wacek und Manfred Menges, Mitglieder der Geschäftsführung derSanova Pharma GesmbH, überreichten einen CT-Injektor und sterile OP-Container an Jesuit Don Ilija Ivoš und Schwester Ankica Tomas für das Krankenhaus „Dr. fra Mato Nikolic“ in Nova Bila.

Der CT-Injektor wird in dem Krankenhaus besonders dringend benötigt: „Bisher wurden  Patienten für eine Computer-Tomografie sozusagen manuell vorbereitet. Ein Radiologie-Techniker injizierte das Kontrastmittel mit der Hand und lief dann schnell aus dem Behandlungsraum hinaus“, erklärt Sanova-Applikationsspezialist Moris Maros, der sich vor Ort ein Bild machen konnte. Das heißt, dass dieseMitarbeiter bei jeder Behandlung immer wieder etwas Strahlung ausgesetzt waren. Die Werte auf den Dosimetern – ein Gerät, das Strahlungswerte festhält – dieser Techniker wurde somit immer wieder höher und höher.     

Mit dieser Initiative übernehmen Wacek und Menges eine wichtige gesellschaftlicheVerantwortung: „Leider herrschen in vielen Krankenhäusern noch immer Umstände, die sowohl für Patienten wie auch für das Personal kaum zumutbar sind“, so die beiden Mitglieder der Geschäftsführung unisono. Injektoren sind für den Bereich der Computertomographie unerlässlich; In der radiologischen Diagnostik sind Organe und Gewebe des menschlichen Körpers nur schwer voneinander zu unterscheiden. Eine Differenzierung wird erst durch den Einsatzvon Kontrastmitteln möglich gemacht.

Mit den sterilen OP-Containern hat OP-Schwester Ankica Tomas, die auch das Pflegeteam im „Dr. fra Mato Nikolic“-Krankenhaus leitet, besondere Freude: „Mit diesen Sterilsiebkörben und Trays kann das gesamte Sterilgut systematisch organisiert werden. Es ist einfach perfekt!“

Die Container und der CT-Injektor, ein gebrauchtes, technisch aber einwandfreies Gerät, wurden von Moris Maros nach Nova Bila transportiert und dort von ihm fachmännisch installiert. Begleitet wurde Moris Maros dabei von seiner Frau Sandra, die in einem Krankenkaus in Linz arbeitet. Sie wusste um die schwierigen Umstände im Krankenhaus in Nova Bila und stellte den Kontakt zwischen Don Ilija Ivoš und Schwester Ankica Tomas und der Sanova Pharma GesmbH her.

Weiterführende Links:
https://www.bolnica-novabila.net/